FOODStartup „ResQ Club“
Vorstellung. 

ResQ Club ist eine App gegen Lebensmittelverschwendung 

und wurde Ende 2015 in Helsinki von Tuure Parkkinen, und den Programmierern Marko Rintamäki, Janne Käki, Antti Sykäri sowie dem Grafikdesigner Matias Piiparinen gegründet. Das Unternehmen konnte seine ersten 325.000 Euro bei einer Investmentrunde im Mai 2016 mit Cleantech Invest einsammeln. Inzwischen haben sich 120.000 User in der App registriert, über 200.000 Portionen köstliches Essen von über 1000 Partnerbetrieben konnten durch ResQ vor der Entsorgung gerettet werden. Die Partnerrestaurants umfassen unter anderem Scandic Hotels, Compass Group, Holiday Inn, Derag Livinghotels, Dunkin‘ Donuts und Robert’s Coffee.. 

01 Wie kam es zu der Idee Eures Portals?  

 

Fakt ist: in Europa landen jedes Jahr fast 90 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, was einem Drittel der produzierten Lebensmittel entspricht. Was für eine Verschwendung! Das dachte sich auch ResQ-Club-Gründer Tuure Parkkinen, ein Jungunternehmer aus Finnland, der sich altbekannten Problemen am liebsten aus neuen Blickwinkeln nähert. Ursprünglich studierte er Ökonomie, um Arbeitslosigkeit und Einkommensungleichheit zu bekämpfen und gründete nebenbei sein erstes Start-Up (atalent.fi) im finnischen Bildungsbereich, welches ihm wichtige Kenntnisse in strategischem Denken einbrachte.

 

Den Service gegen Lebensmittelverschwendung launchte Tuure dann mit einem Team von drei Programmierern im Januar 2016 unter dem Namen ResQ Club. 

„Als Essensretter-Service bieten wir Restaurants und Hotels die passende Technologie, um ihre übriggebliebenen Speisen online anzubieten, sodass diese abgeholt und verspeist werden können“, sagt Gründer Tuure. „Außerdem ist es möglich, Mitteilungen von seinen Lieblingsrestaurants zu bekommen, wenn diese gerade etwas im Angebot haben.“

Dass Reste nicht automatisch schlecht sind, ist etwas, das sich in den Köpfen vieler Menschen erst festsetzen muss.

Das Management-Team von Res Q Club

Eine App gegen Lebensmittelverschwendung, die Restaurantpartnern wie Cafés, Bäckereien, Hotels oder Imbissen die Option bietet, überschüssige Gerichte in Echtzeit via App anzubieten. Nutzer in der unmittelbaren Umgebung werden über das eingestellte Angebot informiert und können die Speisen kurzfristig direkt über die App kaufen und als Takeaway abholen.

02 die zukünftigen Pläne?

Aktuell fusioniert ResQ Club mit MealSaver. MealSaver ist ebenso wie ResQ Club ein soziales Start-Up, die Überschneidungen bezüglich der lebensmittelrettenden Mission waren also von Anfang an groß. Prinzipiell vereinfachen beide Unternehmen mit ihrem Service den Zugang zu überschüssigen Ressourcen und fördern damit einen nachhaltigen Lebensstil in urbanen Räumen. Bisher war MealSaver ausschließlich in Deutschland aktiv, die gebündelte Kompetenz wird sich künftig auch im internationalen Kontext der Kooperation auszahlen. Resq Club ist an 15 Orten in verschiedenen Ländern aktiv – unter anderem in Finnland, Schweden, in den Niederlanden und in Estland. Erstmal liegt der Fokus auf der Fusion und dem Ausbau der verschiedenenen Ländermärkte. Und natürlich der langfristigen Reduktion von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie.

03 Darf ich das Thema Monetarisierung ansprechen?

Natürlich. Oft werden wir bei ResQ Club gefragt, warum wir überhaupt Geld für den Verkauf der Boxen verlangen, fast so, als ob es besser wäre, Mitarbeiter umsonst arbeiten zu lassen. Dabei ist die Absicherung des eigenen Arbeitsplatzes genauso wichtig wie soziales Engagement, denn wo stünde das Team ohne seinen fixen Lohn? Mit einer Idee Geld zu verdienen ist zunächst nichts Einschränkendes oder gar Schlechtes. Von jeder verkauften Box behalten wir 33 Prozent des Verkaufspreises ein, um damit die Entwicklung unseres Produktes voranzutreiben. Wenn Restaurants ihre eigenen biologisch abbaubaren Verpackungen verwenden, behalten wir nur 25 Prozent ein.

 

 

Zum Blog von ResQ Club

04 Wie kann man Euch unterstützen? 

App runterladen und Essen retten! Ganz einfach. Auf unserem Blog  gibt es außerdem interessante Artikel zum Thema „nachhaltig Leben“ und Food-Trends.

An dieser Stelle lade ich Euch herzlich ein, sich mit mir zu vernetzen. 

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Ich freue mich auf Euch und wünsche Euch eine schöne und genussvolle Zeit.

Herzliche Grüße

Eure Christine