FoodStartup Kale&Me

FoodStartup Kale&Me

FOODStartup „Kale&Me“

Stellt Euch doch bitte einmal vor

Wir sind Kale&Me, ein junges Startup mit etwa 25 Mitarbeitern aus Hamburg, das sich zur Aufgabe gemacht hat, den deutschen Saftmarkt zu revolutionieren. Seit Mai 2015 stellen wir unsere kaltgepressten Säfte mit viel Liebe und Leidenschaft her. Dafür verwenden wir ausschließlich Gemüse und Obst, das wir zum größten Teil von regionalen Landwirten beziehen. Eine wesentliche Besonderheit unserer Säfte ergibt sich aus dem Herstellungs- und Haltbarkeitsverfahren: Wir wollten von Anfang an ein Produkt erschaffen, das frisch und vitaminreich ist. Um die Vitamine und Nährstoffe unserer Rohstoffe zu erhalten, setzen wir gezielt auf eine lang bekannte, aber neu interpretierte Technologie: dem High-Pressure-Processing. Durch das Verfahren werden durch einen Druck von über 6.000 bar einerseits sämtliche Bakterien abgetötet und andererseits die wertvollen Vitamine und Nährstoffe geschont. Im Vergleich zu den herkömmlichen Smoothies, die oft mit Hitze behandelt werden und damit ihre Vitamine verlieren, können wir ein Produkt auf den Markt bringen, das auch noch nach mehreren Wochen frisch schmeckt und Vitamine enthält.

01 Wie kam es zu der Idee des Startups?  

Die Grundidee für Kale&Me entstand während meines Auslandssemesters in Südafrika. Während dieser Zeit lernte ich auch Annemarie, eine der beiden anderen Mitgründer, kennen. Annemarie und ich lebten in Kapstadt in einer gemeinsamen Wohngemeinschaft und unsere Ernährung litt unter einem tendenziell ungesunden Lebensstil. Nach einigen Wochen beschlossen wir, daran etwas zu ändern und begannen, meine “Frühstückstradition” aus dem Studium wieder zu etablieren. Diese bestand darin, die wildesten Kombinationen an Zutaten in den Mixer zu schmeißen und als Frühstücksmoothie zu “genießen”. Als wir über einen Yoga-Kurs einen DER Saftgurus aus Kapstadt kennenlernten, der uns von dem Konzept Saftkur berichtete, war die Neugierde natürlich hoch. Wir testeten die Kur relativ zeitnah und waren von Beginn an begeistert und sicher, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein sollte. Nach einiger Recherche in unserem Heimatland war jedoch klar, dass es keine vergleichbaren Firmen in Deutschland gab, sodass wir kurzerhand beschlossen dies als ein kleines Nebenprojekt zu starten. Für die technische Umsetzung haben wir meinen alten Studienfreund David an Bord geholt, der zu diesem Zeitpunkt noch in Dublin für Google gearbeitet hat. Damit war der Grundstein für Kale&Me gelegt, den wir auch heute mit viel Leidenschaft stetig weiterentwickeln und voranbringen.

Kale&Me wurde im Mai 2015 von den drei Freunden Annemarie Heyl (Operations & PR), Konstantin Timm (Finanzen) und David Vinnitski (Vertrieb & Marketing) gegründet.

02 die zukünftigen Pläne?

Für die Zukunft haben wir einige spannende Produkte in der Pipeline, die wir zum Teil noch 2017 auf den Markt bringen werden. Aufregend ist nun auch die geplante Expansion in die Schweiz, Niederlande und Dänemark. Danach stehen auch noch weitere Länder an, sodass es hier auch nicht langweilig wird 🙂 

03 Darf ich das Thema Monetarisierung ansprechen?

Klar! Zu Beginn haben wir drei Gründer lediglich das Stammkapital der GmbH eingezahlt und haben uns das Ziel gesetzt mit diesem Geld die gesamte Produktentwicklung und den Bau des Online Shops durchzuführen, sodass wir den Rest danach aus dem Cash Flow (Bootstrapping) finanzieren können. Die große Frage war dabei jedoch auch die Festsetzung des Preises: Die Herstellung eines solchen Produktes ist in Deutschland sehr teuer, da wir hochwertige, frische Rohstoffe verwenden und auch die Arbeitskraft hier vergleichsweise teuer ist. So ergab sich ein Preis von 4,50€ pro Saft, mit dem wir zu Beginn sogar eine negative Marge hatten, die nur über Skaleneffekte positiv werden konnte. Der Plan ging auch gut auf, sodass wir die ersten 6 Monate stetig unseren Umsatz steigern konnten und dank niedriger Fixkosten sowie durch den Verzicht auf jegliche Art von Gehalt auch das Konto nicht allzu schnell leergesaugt wurde.

Für weiteres Wachstum und einige Investitionen haben wir uns dann Ende 2015 Investoren mit an Bord geholt, die bis heute aber nur einen geringen Anteil an der Firma besitzen. Bereits 2016 wurden wir profitabel, sodass ab diesem Zeitpunkt keine weiteren Finanzierungsrunden mehr notwendig waren.

 

 

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los geht´s!

04 Wie kann man Euch unterstützen? 

Wir freuen uns über jeden Saftliebhaber, der unsere Produkte zu schätzen weiß und somit ein loyaler Kunde wird. In diesem Zuge ist für uns ein ehrliches und konstruktives Feedback ebenfalls von höchster Bedeutung. Abgesehen davon hilft uns jeder Kontakt zu Cafés, Restaurants und Specialty Shops, die sich auf Gesundheitsprodukte fokussiert haben. Schließlich wollen wir die Säfte neben unserem Online-Shop auch offline bekannt machen.

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