Update: Strategie für den Handel? Siehe Frage 5

Stellt Euch doch bitte einmal vor

Mit Lycka machen wir leckere Lebensmittel mit denen wir uns für eine Welt ohne Hunger einsetzen. Wir verkaufen unsere Bio-Produkte wie Frozen Yogurt, veganes Coconut Icecream und Mini Power-Riegel mittlerweile in über 3.000 Supermärkten und konnten in Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe bisher über eine halbe Million Schulmahlzeiten für Kinder in Burundi Afrika ermöglichen.

01 Wie kam es zu der Idee des Startups?  

Felix, Johannes und ich haben gemeinsam an der Nordakademie in Elmshorn BWL studiert. Felix und ich haben damals zusammen in einer WG gewohnt. In mehreren Projekten haben wir immer mal wieder darüber nachgedacht, dass wir etwas zusammen gründen wollen.
Wir waren unzufrieden in unseren Jobs in Großunternehmen und hatten jeweils Dinge, die uns begeistert haben und die wir verfolgen wollten. Vor allem wollten wir es anders machen und etwas Eigenes aufbauen. Bei mir war es so, dass ich nach und nach gemerkt habe, dass die klassische BWL-Denke nichts für mich ist.  

Meine beiden Eltern sind Yogalehrer und haben mir ein ganz anderes Weltbild vermittelt, als es in der Wirtschaft aktuell gelebt wird. Als ich für mein Auslandssemester in Seattle war, bin ich dann mit der Social Entrepreneurship Szene in Kontakt gekommen und war auf ein paar Treffen und Konferenzen. Vorher hatte ich schon ein kleines Uni-Projekt namens Hoodies for Hope ins Leben gestartet, bei dem ich Fair-Trade Pullover mit Unilogo an der Uni verkauft habe. Der Gewinn von 5 € pro Pulli ging damals an die SOS Kinderdörfer, die wir eh mit dem Verein Hochschulen bringen Hoffnungen e.V. unterstützt hatten. Das Projekt kam damals gut und war für mich der Moment in dem ich realisiert habe – vielleicht geht da ja auch noch etwas anderes als reine Profitmaximierung. Damals hatte ich dann überlegt, ein grünes und faires Modelabel für den guten Zweck zu gründen, so ziemlich das was das Label armedangels macht von der Grundidee her. Zusammen mit Felix und Johannes entstand dann die Idee bessere Lebensmittel zu machen um damit etwas für Kinder in Not zu tun. Vor allem Felix war damals schon ziemlich bewandert was gesunde Ernährung angeht und hat da viel vorangetrieben. Meine Begeisterung für Ernährung ist dann eher aus der Unternehmung entstanden.

02 die zukünftigen Pläne?

Wir wollen mit neuen Produkten noch mehr erreichen und damit unsere soziale Mission auf noch festere Beine stellen. Es werden weitere Produkte dazu kommen wie Getränke und Frühstückdrinks. Dabei unterstützen alle Produkte unser Projekt in Burundi und zukünftig hoffentlich noch weitere soziale Projekte.

03 Darf ich das Thema Monetarisierung ansprechen?

Na klar, bei uns als Offline Startup 😉 ist das ja nicht so kompliziert – wir verkaufen unsere Produkte über Supermärkte, Biomärkte, Drogerien, Restaurants, Cafés auf Messen und über unseren Onlineshop und einige andere Webshops.

 

 

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04 Wie kann man Euch unterstützen? 

Indem man in seinem Supermarkt nach uns schaut und unsere Produkte kauft – wir brauchen Drehzahlen in den Supermärkten und freuen uns über jeden Kunden. Nachfragen falls das Produkt nicht da ist hilft auch 🙂
Ansonsten freuen wir uns über spannende Kontakte im sozialen Bereich und über Investoren, die unseren Impact wertschätzen und ausbauen wollen.

05 Wie lautet Eure Strategie für den Handel? 

Wir setzen auf ein eigenes Vertriebsteam, welches aus einem Mix an Praktikanten, Festangestellten und Werkstudenten besteht.