FOODStartup „Seedheart“
Vorstellung. 

Das Update zur Strategie lest ihr in Frage 5.

Stellt Euch doch bitte einmal vor

Wir sind Tobias, Sascha und Tilman – das Team von Seedheart. Wir sind gut befreundet und uns alle verbindet eine große Leidenschaft für alle Arten von Sport, insbesondere Triathlon, sowie für gutes, gesundes Essen. 

01 Wie kam es zu der Idee des Startups?  

Vor einigen Jahren reiste Tobias mit dem Campervan durch Neuseeland. Dort waren die kleinen „Superfoods“ wie Chia, Amaranth oder auch Goji- und Maulbeeren schon weiter verbreitet als in Deutschland. Weil es in den meisten Supermärkten Abfüllmöglichkeiten gab, mischte er sich selbst verschiedene Superfood-Reisemüslis. Für unterwegs war das perfekt, denn Saaten und Kerne sind sehr nährstoff- und ballaststoffreich. Man isst also wenig, bleibt lange satt und fühlt sich topfit dabei. Zurück in Deutschland kam dann der Gedanke, dass die meisten Müslis im Handel überwiegend aus Getreide bestehen, meist günstige Füllstoffe wie Rosinen enthalten und auch noch jede Menge Zucker. Daher hat Tobias weiterhin seine eigenen Müslis gemixt und ruckzuck waren Freunde und Bekannte Feuer und Flamme für die selbst zusammengestellten glutenfreien Superfood-Mischungen. Also haben wir uns zusammengetan, Rezepte getestet, Partner gesucht, Verpackungen gestaltet, einen Webshop angelegt und eine kleine Firma gegründet.

02 die zukünftigen Pläne?

Zum einen wollen wir unsere Produktion und den Vertrieb automatisieren. Momentan steckt in Seedheart noch sehr viel Handarbeit, die uns zeitlich extrem beansprucht. Zum anderen bauen wir unser Vertriebsnetzwerk aus und freuen uns stetig über neue Handelspartner in ganz Deutschland. Außerdem stecken wir Aufwand und Geld ins Marketing und in Events, um unsere noch kleine Marke bekannter zu machen. 

Am meisten Spaß macht aber das Testen neuer Zutaten, Produkte und die Entwicklung von Rezepten. Wir stecken gerade mitten in der Entwicklung neuer Geschmacksrichtungen und einer neuen Produktkategorie. Das ist unglaublich spannend, kreativ und dabei lernen wir jedes Mal selber einiges dazu!

03 Darf ich das Thema Monetarisierung ansprechen?

Natürlich. Wir handeln mit vergleichsweise hochwertigen, also auch teuren, Zutaten in Bio-Qualität. Zudem starten wir natürlich mit noch relativ überschaubaren Mengen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass unsere Handelsmargen nicht allzu hoch sind. Vor diesem Problem stehen im Grunde fast alle Food-Startups. Die größte Marge erzielen wir, wohl ebenso wie andere Unternehmen auch, bei Verkäufen über unseren eigenen Webshop.

Wir sind mit unserer momentanen Entwicklung sehr zufrieden, aber noch schlagen Nebenkosten wie Events, Büromieten, Versandkosten und natürlich Personalkosten, so wir sie denn exakt einberechnen, vergleichsweise stark zu Buche. Wir sind aber auf einem guten Weg, um langfristig zu wachsen und erfolgreich zu sein. Dazu benötigen wir allerdings zukünftig auch finanzielle Unterstützung durch Partner.

 

 

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05 Wie lautet Eure STrategie für den Handel? 

Wir kontaktieren regelmäßig neue Händler und stellen unsere Produkte vor. Dabei arbeiten wir auch mit einem externen Partner zusammen, der ergänzende Märkte in unserem Auftrag ansteuert. Regelmäßig fragen Händler aus dem ganzen Bundesgebiet auch bei uns an. In konkretem Fall liefern wir Produktmuster, Preislisten und ergänzende Infos zu unseren Produkten. Hilfreich sind dabei natürlich auch diverse Veranstaltungen, an denen wir als noch junges Unternehmen teilnehmen. Denn hier knüpfen wir neue Kontakte. Zu guter letzt nutzen wir Plattformen wie „FoodStarter“ von EDEKA.

04 Wie kann man Euch unterstützen? 

Wir freuen uns über jeden neuen Kunden. Ganz egal, ob er Seedheart im Supermarkt, im Bioladen, im Feinkostgeschäft oder auf unserer Website kauft und ausprobiert. Und natürlich auch über jede Art von Feedback! Wir bekommen ab und zu Rezeptvorschläge und -ideen von einigen Seedheart-Fans – dabei sind immer wieder tolle neue Ideen, die wir dann selber testen und von denen wir regelmäßig begeistert sind! Da wir als kleines Start-up natürlich nicht viel Geld für Marketing ausgeben können, ist außerdem das „Weitersagen“ für uns die beste Werbung.