BERLIN / ESSEN, 12.04.2017. FUNKE hat das Berliner Mobile-Start-up stanwood vollständig übernommen. Bereits 2015 hatte sich die Mediengruppe mit 33 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Mit Hilfe von stanwood haben wir in nur zwei Jahren fünf FUNKE-Titel unter die Top 8 der TV-Programm-Apps katapultiert und die HÖRZU-App zur Nummer eins in den Such-Rankings auf iOS und Android gemacht“, sagt Michael Geringer, Geschäftsführer der FUNKE-Zeitschriften. „In der Verbindung aus stanwoods mobiler Kompetenz und unseren Marken steckt noch einiges Potenzial, das wir gemeinsam heben werden.” Das stanwood-Kerngeschäft EPG-Apps wird unter der Führung von Malte Peters, Leiter Digital Consumer Media, in die FUNKE-Zeitschriftensparte integriert.

Tobias Oswald, Geschäftsführer von FUNKE Digital: „Mit stanwood haben wir nicht nur ein 30-köpfiges Team an internationalen Top-Software-Entwicklern und Produktmanagern gewonnen, sondern mit Gründer und Geschäftsführer Hannes Kleist auch einen der erfahrensten, best-vernetzten Mobile-Unternehmer Deutschlands.“ Hannes Kleist erklärt: „Wir werden die Strahlkraft der starken Medienmarken geschickt nutzen und FUNKE zu einem der führenden Medienhäuser im mobilen Markt machen.”

Neben der Entwicklung eigener Apps ist das Unternehmen auch als Dienstleister für andere Medienunternehmen im Markt aktiv. Die App-Produktion und das Dienstleistungsangebot für Dritte werden unter Führung von FUNKE Digital fortgeführt und weiter ausgebaut. Auch nach der Übernahme bleibt stanwood als eigenständige GmbH bestehen. Die Geschäftsführung hat weiterhin Gründer Hannes Kleist inne. Zukünftig berichtet er im Bereich des Dienstleistungsgeschäfts FUNKE-seitig an Tobias Oswald.

Die stanwood Gründer wurden hinsichtlich des stufenweisen Anteilsverkaufs seit Ende 2014 durch das M&A Team der Cooperativa Venture Group und juristisch durch Markus Sachslehner von Graf von Westphalen betreut. Die Mitgründer Andreas Riedel und Axel Seeher haben das Unternehmen bereits 2015 verlassen und haben sich als Gründer und Investoren neuen Projekten gewidmet.