Wie funktioniert die „Schul Cloud“?

 

Pressemitteilung:

Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) präsentieren vom 14. bis 18. Februar das erste Modell einer Schul-Cloud für Deutschland auf Europas größter Bildungsmesse didacta. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und in Kooperation mit dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC entwickelte Projekt geht noch in diesem Jahr bundesweit mit mehr als 25 MINT-EC-Schulen in die Testphase.

In der Schul-Cloud werden digitale Lehr– und Lernangebote schul- und fächerübergreifend zentral vorgehalten. Ein wichtiger Vorteil: Für Schulen entfällt die Anschaffung und Wartung von Rechnern, denn Schüler und Lehrer können über einfache Anzeigegeräte von überall auf die Inhalte zugreifen. Voraussetzung hierfür ist lediglich eine breitbandige Internet-Anbindung.

HPI-Direktor Professor Christoph Meinel freut sich über das starke Interesse von Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet und ist sicher: „Die Schul-Cloud wird den digitalen Wandel an den Schulen in Deutschland beschleunigen. Es wird Zeit, dass die fächerübergreifende Nutzung digitaler Medien und Lehrangebote fester Bestandteil der schulischen Ausbildung wird.“

Eine ausführliche Erläuterung des Konzepts  finden Sie unter: https://hpi.de/schulcloud

Außerdem wird das HPI auf der didacta die eigene interaktive Lernplattform openHPI vorstellen, auf der kostenlose und für alle frei zugängliche Online-Kurse zu Themen der Informationstechnologie angeboten werden. Das Angebot wird von gut 133.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus etwa 180 Ländern genutzt, mehr als 35.000 Zertifikate konnten bereits für erfolgreiche Lernende ausgestellt werden. Im Unterschied zu „traditionellen“ Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openHPI einem festen Zeitplan mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texten, Selbsttests, regelmäßigen Haus- und Prüfungsaufgaben. Kombiniert sind die Angebote mit einem Forum, in dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Teaching Team und anderen Lernenden austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können. Sämtliche Onlinekurse sind auch später noch jederzeit im Archivmodus nutzbar, Weitere Informationen und das Kursangebot für 2017 finden Sie unter: https://open.hpi.de.

Das HPI auf der didacta 2017

Was: 

Hasso-Plattner-Institut präsentiert Schul-Cloud und Online-Bildungsplattform openHPI auf der didacta     

Wann: 

Vom 14. bis 18. Februar 2017

Wo: 

Bildungsmesse didacta, Gelände der Messe Stuttgart, Halle 1, Stand G61 (Gemeinschaftsstand der EDTEC-GROUP FÜR DIGITALES LEHREN UND LERNEN)

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen zehn IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.