Astrid Kellermann, Mobilitätsexpertin bei Siemens Mobility Management, Business Development & Strategy

Background

  • Studium des Bauingenieurwesens an der TU München mit Vertiefung Verkehrstechnik
  • Bereichsleitung Verkehrsmanagement bei zwei beratenden Ingenieurbüros
  • Produktmanagement für Verkehrsdatenmanagement bei Siemens ITS
  • Forschung im Smart City Umfeld bei Siemens Corporate Technology

Warum arbeitet Siemens mit Startups zusammen?

Für Siemens sind Innovationen von enormer Bedeutung. In den letzten Jahren hat sich dabei viel geändert: vor allem spielen Teamwork, offener Austausch, Flexibilität und die rasche Umsetzung von Ideen eine größere Rolle. Dies zu berücksichtigen ist wichtige Grundlage des künftigen Erfolgs. Siemens arbeitet schon seit etwa 20 Jahren mit Startups zusammen, weil diese sich durch besondere Flexibilität und Innovationskraft auszeichnen, und wird dies künftig noch verstärken. 

Welche Vorteile haben dadurch die Startups?

Durch die Zusammenarbeit ergeben sich Vorteile, sowohl für die Startups als auch für Siemens.

Die Startups erhalten Zugang zu Technologie- und Industrie-Expertise wie auch zu möglichen Kunden. Dadurch können die Produkte schneller getestet werden, Marktreife erreichen und kommerzielle Projekte gestartet werden. Um hier zu unterstützen, kann Siemens beispielsweise in Startups investieren, mit ihnen kooperieren oder Partnerschaften schließen.

Welche Vorteile hat dadurch Siemens?

Im Gegenzug erhält Siemens Zugang zu aktuellen Ideen und Technologien, woraus sich neue Geschäftsfelder entwickeln lassen.

Wie engagiert ist Siemens im Bereich Startups?

Siemens hat im Oktober 2016 die Einheit „next 47“ gegründet, um externe Innovationen noch effektiver als bisher für den Konzern nutzbar zu machen und das Kerngeschäft von morgen mit zu gestalten. Hierfür steht in den nächsten fünf Jahren ein Budget von einer Milliarde Euro zur Verfügung.  next47 richtet sich an externe Startups und Firmen, die zu den erklärten Innovationsfeldern von Siemens beitragen. Unter anderem sind dies: künstliche Intelligenz, autonome Maschinen, vernetzte (E-) Mobilität, Blockchain Anwendungen und dezentrale Elektrifizierung. 

Vielen Dank für das Interview. Wir trafen Astrid Kellermann beim Hardware.co Demoday Batch #5.Die folgenden Artikel zeigen alle Pitches als Videoimpressionen und das Nachgefragt Interview mit Bosch.

Hardware Demoday BATCH #5

Warum arbeitet Bosch mit Startups zusammen?