Wear it Festival- wir sprechen mit
Gründer Thomas Gnahm. 

01  Wie kommt man auf die Idee ein Wear it Festival ins Leben zu rufen?   

Ich habe im Jahr 2013 unter dem Namen „Trafo Pop“ (www.trafopop.com) einen neuartigen Fahrradclub gegründet. Die Idee war damals, Leuchtkutten zu bauen und damit nächtens durch die Straßen Berlins zu fahren. Aus dieser initialen Bewegung hat sich schließlich ein Kreis aus Experten formiert und wir haben uns natürlich dafür interessiert, was andere Gruppen in der ganzen Welt mit Elektronik und Textilien anstellen. Schließlich haben wir beschlossen, unser eigenes Festival zu gründen. Dies hat uns erlaubt, interessante Menschen aus der Szene nach Berlin zu bringen und persönlich kennenzulernen und zusammen neuartige Projekte an den Start zu bringen. Seitdem hat sich das Festival ordentlich weiterentwickelt, in der dritten Auflage des Festivals sind auch Forschungsinstitute, Startups und ein breites Rahmenprogramm dabei.
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Gründer des Wear It Festivals Thomas Gnahm
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@WEARITBERLIN

02 Was erwartet die Besucher auf dem diesjährigen Wear it Berlin Festival?

Ziel des Wear It Festivals ist es, das ganze Feld der Wearables voranzubringen. Auf dem Wear It Festival treffen innerhalb von zwei Tagen erfolgreiche Unternehmen aus der Wearable Tech Szene auf Vertreter aus Industrie, Politik und Kultur. Dieses Event bringt Designer, Künstler, Investoren, Gründer, Unternehmen, Forschung und Medien im Herzen von Berlin zusammen und schlägt so eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Produkten. Es gibt Workshops zum Mitmachen, man kann sich sogar Elektronik implatieren lassen. Parallel finden internationale Vorträge statt, es gibt eine Ausstellung und Startup Pitches. Wer sich also für das Thema Wearable Electronics oder FashionTech interessiert sollte auf jeden Fall vorbeikommen!

 

03  Modedesigner auf der einen – Tech-Freaks auf der anderen Seite, wie kommt es zur Zusammenarbeit?

Leider im Moment noch viel zu wenig! Und wir treten an, mit dem Ziel das zu ändern: Was uns fehlt ist das verbindende Glied zwischen allen Beteiligten – eine Plattform, die die unterschiedlichen Bemühungen zusammenbringt und Matchmaking betreibt. Da setzen wir mit unseren Events und dem Wear It Hub Innovatiosnnetzwerk an. Zusammen mit vielen Partnern aus der Industrie, Forschung und Hochschulen haben wir vor kurzem im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Innovationsnetzwerk „Wear It Hub“ gegründet. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland und gerade auch Berlin in diesem Industriesektor weiter nach vorn zu bringen. Auf dem Festival sollen die Macher aus beiden Bereichen persönlich in Kontakt treten, z.B: in Roundtable Sessions. Dort werden die dringendsten Fragen und neuesten Ergebnisse aus Design und Wissenschaft diskutiert.

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Kurzbiografie Thomas Gnahm

Thomas Gnahm ist der Gründer von Wear It Berlin und zahlreicher Initiativen im Bereich Mode, Design und Lifestyle. Er hat an der Bauhaus-Uni in Weimar und am Pratt Institute in New York visuelle Kommunikation studiert und hat in Folge zahlreiche Design Preise mit seiner Designagentur wirhabenvielvor erhalten. Er hat außerdem als Lehrbeauftragter an der Bauhaus Uni Weimar und FH Dortmund gearbeitet. Mit dem Open Source LED Fahrrad Club Trafo Pop hat Thomas die Wearable Tech Szene in Berlin überregional bekannt gemacht und später den ersten Hackathon für Mode und Tech, den Fashion Hack Day begründet. Das von ihm initiierte Wear It Festival wird am 8. und 9. Juni zum dritten Mal stattfinden.

Die Wear it Berlin findet dieses Jahr zum 3. Mal statt, was sind Deine persönlichen Learnings in Hinblick auf Themen, die das Publikum interessieren? 

Das Thema Wearable Electronics ist mittlerweile im Mainstream angekommen und wir als Festival Macher merken, dass sich immer mehr Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen dafür interessieren, wie die Zukunft dieses neuen Industriesektors aussieht. Nach dem Hype um Fitness Tracker geht es in der Zukunft vor allem um in die Textilien integrierte Elektronik, funktionale und gleichzeitig modische Sportswear, medizinische Produkte, die einen echten Mehrwert für die Patienten liefern und einfach zu bedienen sind, bzw. überhaupt gar nicht bedient werden müssen. Es geht um schillernde Visionen einer vollkommen vernetzten Welt, aber auch um Datenschutz und die Frage: Wer hat eigentlich Zugriff auf meine Daten und wie können wir alternative Modelle dazu entwickeln? Wearables haben sich vom nerdigen Nieschenthema emanzipiert und sickern immer weiter in die Gesellschaft ein – unsere Themen haben sich gar nicht so weit verändert, aber angesichts der rasanten Entwicklung in dem Bereich und dem Aufkommen echter neuer Produkte am Markt interessiert sich das Publikum verstärkt für unsere Topics.

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