Yptokey

Interview mit Yptokey

Folge1:
BLOCKCHAIN

Wie verändert Dein Produkt die Mobilität
wie wir sie kennen?

Da wir von YPTOKEY eine Lösung für dezentralen digitalen Zugang entwickeln, wird sich mit unserem Produkt vor allem die Mobilität rund um das Öffnen von Gegenständen ändern. Nutzer erfahren einen deutlich höheren Komfort und eine höhere Flexibilität, da ihre eigene Identität zum Zugang, bzw. bildlich gesprochen zum Schlüssel zu den Gegenständen und Fahrzeugen wird. Sie haben damit einen Schlüssel für alles. Außerdem werden Firmen ihre Services rund um die Mobilität einfacher integrieren und damit nutzer-freundlicher gestalten können. So werden z.B. Belieferungen von Paketen oder Einkäufen in die Fahrzeuge schneller und einfacher Teil unseres Alltages.
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Das passende Meetup

++++ MeetUp #1: Blockchain & Mobility ++++

Can blockchain solve problems in future mobility?

We are looking forward to our panel discussion round with StartUps:
Tobias Rasche – CEO & Founder – YPTOKEY
Dr. Eric Morfa Morales – Physics and Data Science – HELLA – SENSEI

Expert:
Kathleen Olstedt – Co-Founder / General Manager –
Plus D

Welches und wie löst eure Technologie ein Problem?

Die aktuell entwickelten Lösungen rund um digitalen Zugang sind alle server-orientiert, da diese zentral die jeweiligen Zugangsberechtigungen erlauben oder verweigern. Nutzer und Firmen bringen so ihre Gegenstände in eine Abhängigkeit von zentralen Datenbanken. Mit unserer Online- sowie Offline-Lösung stellen wir die Nutzer in den Mittelpunkt, sodass dieser die volle Autonomie über seine Gegenstände erhält. Er kann selbst darüber entscheiden, wer wann die Zugangsberechtigung erhält und das dezentrale Netzwerk validiert hierbei die jeweiligen Identitäten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Warum Blockchain? Was ist der Vorteil?

Wie seid ihr von der Idee zum Prototypen/fertigen Produkt gekommen?

Die Idee ist entstanden, da wir als Nutzer tatsächlich nur noch einen digitalen Schlüssel für mehrere Dienste benutzen wollten. Bei jedem neuen Car-Sharing-Service muss z.B. eine erneute Authentifizierung durchgeführt werden. Dies wollten wir vereinfachen und haben ein Modellauto mit sich öffnenden Türen zu einem ersten Prototyp umgebaut. Sowohl das Auto, als auch die Smartphones, ausgestattet mit einer ersten App, waren mit der Blockchain verbunden und so konnten wir uns gegenseitig die Zugangsberechtigung zu dem Modellauto auf unsere Smartphones senden und es mit unserer eigenen Identität öffnen.
Der Vorteil der Blockchain entsteht in dem Zusammenspiel verschiedenster, meist dann auch industrieübergreifender Partner, die alle auf den Zugang zu Gegenständen, seien es Gebäude, Paketboxen oder Fahrzeuge, ihre Services aufbauen können. Die Blockchain sorgt dafür, dass diese Partner sich auf Augenhöhe gegenseitig vertrauen können, da die Historie der Transaktionen von allen gleichzeitig überwacht und damit unveränderbar ist. Es entsteht keine Abhängigkeit, kein einzelner Angriffspunkt, sondern eine Vertrauensbasis für Kooperation und Zusammenarbeit.

Was ist eure nächste Herausforderung? Was braucht ihr für den nächsten großen Schritt?

Aktuell entwickeln wir bereits verschiedene Prototypen und Demonstrationen gemeinsam mit Partnern. Diese Aktivitäten möchten und müssen wir weiter ausbauen. Wir sind auf der Suche nach Partnern und Firmen, die digitalen Zugang in ihre Gegenstände integrieren, ihren digitalen Zugang zukunftsfähig mit der Blockchain verknüpfen oder einen Service rund um digitalen Zugang aufbauen möchten. Wir sehen uns hierbei als Technologie-Integrator und möchten Zusammenarbeiten mit gemeinsamen Prototypen und PoCs starten.

Was sind die Stärken deiner Teammitglieder?

Unsere Team-Zusammensetzung ergänzt sich sehr gut. So arbeiten z.B. mit Nikolay, meinem Co-Founder und CTO sowie Dorian, Senior App Entwickler, sehr erfahrene Software-Entwickler mit motivierten Studenten der TU, HU und der Code-University zusammen. Außerdem deckt Tobias mit seinem betriebswirtschaftlichen Hintergrund die kaufmännischen und strategischen Themen ab. Gemeinsam mit einem Pool von Freelancern können so Aufgaben und Herausforderungen sehr agil und flexibel angegangen werden.

 

Vielen Dank Tobias Rasche für das Interview

MeetUp #1: Blockchain & Mobility

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Yptokey ist im Motionlab.berlin

Über das MotionLab.Berlin

Das MotionLab.Berlin begleitet unter dem Begriff „Guided Prototyping“ hardwarefokussierte StartUps und mittelständische Unternehmen von der Idee bis zur Serie ihrer Produkte. Büros, Werkstätten und Fertigungsanlagen für die Community befinden sich dazu einem einzigen Ort mitten in Berlin am Görlitzer Park auf über 4500qm und schaffen einen optimalen Raum für die wachsende Community. Die MakerGaragen ermöglichen das innovative und geschützte Arbeiten für StartUps. Gleichzeitig fördert der Open Makerspace den Wissenstransfer und animiert zum Austausch mit potenziellen Kunden und Partnern.
Das Lab ist eine Brutstätte für junge Unternehmen, die mit einer Idee beginnen und mit erfolgreichen Kleinserien herauswachsen. Entstanden ist ein wachsendes Ecosystem aus Freelancern, StartUps, Universitäten, Unternehmen und fertigenden Betrieben die die Mobilität gemeinsam verändern werden.
interessiert: motionlab.berlin