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Magnosco, das Berliner MedTech-Unternehmen für innovative Krebsdiagnostik- Verfahren, gibt das Erreichen des entscheidenden Meilensteins für die erfolgreiche Produktentwicklung bekannt. Mit MagnoScan entwickelt das Unternehmen eine komplett neue Gerätegeneration, die Ende 2022 fertig gestellt sein soll und dann in die klinische Zulassungsstudie gehen wird. 

„Das erste Ziel von Magnosco ist es, die Früherkennung des malignen Melanoms, dem sogenannten schwarzen Hautkrebs, deutlich zu verbessern. Denn je früher Hautkrebs erkannt wird, desto höher liegen die Heilungschancen. Mit der Dermatofluoroskopie nutzt Magnosco eine Technologie, die Laserspektroskopie und künstliche Intelligenz kombiniert. Sie stellt eine patentierte, hochpräzise und schmerzfreie diagnostische Unterstützung dar, die unnötige Biopsien deutlich reduziert“, so Dr. Sebastian Ahlberg, COO bei Magnosco. 

„Das MagnoScan wird zukünftig in der Lage sein, ein größeres Spektrum an malignen Hauttumore wie Basalzellkarzinome zuverlässig und schmerzfrei zu diagnostizieren. Dies wurde auch in neusten wissenschaftlichen Publikationen der Fachwelt präsentiert. Bisherige Forschungsergebnisse zeigen außerdem großes Potenzial der Dermatofluoroskopie zur Verbesserung der Behandlungsverfolgung anderer Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis (atopisches Ekzem) oder Psoriasis“, so Dr. Lukasz Szyc, Head of Science bei Magnosco. 

Die Funktionalität des MagnoScan wird zusätzlich um eine KI-unterstützte Videodermatoskopie erweitert. Dies ermöglicht ein schnelles und hoch zuverlässiges Untersuchungsergebnis. Darüber hinaus wurde die Handhabung des Gerätes sowie das Design in Kooperation mit Dermatologen optimiert: Die Untersuchung kann von Ärzten und auch von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden, was Zeit und Kosten in den Praxen und Kliniken deutlich reduziert. Dafür wurde u.a. eine nutzerfreundliche und intuitive Software entwickelt. 

Für das MagnoScan ist sowohl die Zulassung in den USA als auch in Europa avisiert. Derzeit finden die Vorbereitungen für eine klinische Australien/USA-Studie statt, die mit der Fertigstellung der neuen Gerätegeneration beginnen soll. 

Von Stefan Kny

Stefan Kny schreibt über die Themen Acceleratoren und Mobility. Kontakt: stefan(at)gruendermetropole-berlin.de