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Luzern, 16. September 2020  – Das Luzerner Startup Invenda Group hatte trotz Corona-Krise einen guten Start in den Sommer. Der erfolgreiche Abschluss der Finanzierungsrunde während des Lockdowns sowie der kürzliche Wechsel zweier Kadermitarbeitern von Selecta zu Invenda untermalen einmal mehr das Potenzial der Firma, die Verkaufsautomaten-Industrie zu revolutionieren. 

Invenda Group AG entwickelt Software und IoT-Lösungen zur Automatisierung des Retails, die das Kauferlebnis der Konsumenten positiv gestalten und ein bleibendes Konsumentenerlebnis erzielen. Zudem kann die Technologie auch Logistikprozesse optimieren und wichtige Daten für den Anbieter liefern. Zusätzlich bietet Invenda die gesamte Hardware wie zum Beispiel Verkaufsautomaten inklusive Software an. Ein vielschichtiges Geschäft, das Zukunft hat – daran glauben nicht nur Invenda-Gründer Jon Brezinski und sein Team: Kunden wie Coca-Cola, Selecta oder Mars Wrigley sowie namhafte Investoren und Retail-Experten sind ebenfalls begeistert von Invendas revolutionärer Technologie. 

Potential von IoT im Direktverkauf

Eine davon ist Ursina Beerli, seit 1. September 2020 neue COO bei Invenda Group. Als ehemalige Director Innovation and Business Intelligence bei Selecta hat sie schon früh das Potential von IoT im Direktverkauf erkannt und ist fasziniert von den Möglichkeiten, die sich mit den Lösungen von Invenda bieten. “Nur gerade zehn Prozent der Verkaufsautomaten weltweit sind mit dem Internet verbunden. Der Markt wächst jedes Jahr und die Digitalisierung der Branche ist im vollen Gange. Wir wollen an vorderster Front dabei sein”, so Ursina, die bei Selecta unter anderem das Innovationskonzept MicroMarkets zu einem rentablen Geschäftszweig ausbaute. 

Einkaufserlebnis am Verkaufsautomaten

Ursina Beerli freut sich auf das Invenda-Team, welches den Fokus auf die Qualität ihrer Software legt: “Wir möchten Konsumenten noch zielgerichteter und individueller erreichen können. Das führt schlussendlich beim Endkonsumenten zu einem Einkaufserlebnis am Verkaufsautomaten und bei unseren Kunden zu mehr Einnahmen.” Die Ideen und Technologien seien da, nun gilt es, diese auf dem Weltmarkt zu expandieren, fügt Ursina an. 

Typische Startup-Umgebung

Grégoire Bonnet, der ebenfalls anfangs September zu Invenda gestossen ist, will als neuer CFO das Startup, das 2017 gegründet wurde, zu einem rentablen Unternehmen weiterentwickeln. Für den früheren Head of Group Controlling, der für Selecta im Jahr 2017 und 2018 unter anderem die Finanzintegration von zwei akquirierten Firmen geleitet hat, wodurch sich Selectas Umsatz mehr als verdoppelte, ist der Wechsel zu Invenda eine persönliche Entscheidung. “Invenda hat noch diese typische Startup-Umgebung, wo viel Raum für Innovation und Kreativität besteht. Das internationale Team ist entschlossen, die Branche aufzumischen und wagt auch mal unkonventionelle Wege zu gehen. Das gefällt mir. Gleichzeitig sind ihre Produkte auf einem Top-Level und haben sich im Markt bereits bewährt. Beste Voraussetzung also, um zu wachsen und erfolgreich zu sein”, sagt der 34-jährige Grégoire. 

An einem Punkt, an dem wir Gas geben 

Über die zwei neuen Kaderleute freut sich CEO Jon Brezinski besonders: “Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir richtig Gas geben können. Dafür brauchen wir erfahrene Branchenexperten wie Ursina Beerli und Grégoire Bonnet, die den Markt und dessen Potential in- und auswendig kennen.” Invenda ist bereits weltweit tätig, kann nun aber dank dem Finanzierungsschub im April ihre Expansionspläne weiter verfolgen. Denn die Nachfrage ist trotz oder gerade wegen der Corona-Krise da. Mit ihrem Tech-Partner Intel lancierte das Startup aus Luzern einen Verkaufsautomaten, an dem man kontaktlos seine Schutzmaske oder das Desinfektionsmittel auswählen und berührungslos bezahlen kann. “Das Interesse von Organisationen, die ihre Mitarbeiter schützen wollen, ist nach wie vor gross”, so Jon.

Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Arbeitgeber

Ursina und Grégoire lernten die Firma Invenda und somit Jon bei Selecta kennen. “Als Invendas Kunde und Partner”, betont Brezinski, denn die beiden Firmen arbeiten schon seit längerem zusammen: Invenda liefert die smarte Technologie, um die Verkaufsautomaten für das digitale Zeitalter fit zu machen und Kundenerlebnisse zu kreieren. Auf der anderen Seite bietet Selecta als grösster Player der Branche ein Netzwerk und jahrzehntelange Erfahrung. 

Über Invenda Group AG

Der Firma Invenda Group AG wurde 2017 von Geschäftsführer Jon Brezinski gegründet und hat ihren Hauptsitz in Luzern. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung von Soft- und Hardware für automatisierten Verkauf wie beispielsweise Verkaufsautomaten, Kioske, Digital Signage sowie ergänzende, verkaufsfördernde Marketing-Konzepte und Big Data-Projekte. Dank ihren smarten IoT-Lösungen ermöglichen sie den Kunden Umsatzsteigerungen von durchschnittlich 67 Prozent. Werbung, Verkauf, Inventarkontrolle und Logistik wird mit Invendas Software effizienter und kostengünstiger. Invenda verkauft neue Automaten mit integrierten Software-Lösungen oder rüstet bestehende Automaten mit ihrem Retrofit-Kit auf. Ihre innovative Lösung wurde bereits mit dem renommierten EVEX-Award der European Vending Association ausgezeichnet.

Zu ihren Partner zählen Microsoft, First Data, Intel, BLOCKv und weitere Technologieunternehmen. Bestehende Kunden sind Coca-Cola, Mars Wrigley, Visa, Selecta und weitere. Obwohl die Invenda Group AG weltweit tätig ist und Tochterfirmen in Serbien, Hongkong, USA und Kanada hat, ist die Firma eng mit dem Standort Luzern verbunden. Dies unter anderem dank Jon Brezinskis Liebe zur Zentralschweiz und den regionalen Investoren wie die Hug Bäckerei AG oder die Calida-Gründer Familie Palmers. 

Invendas Vision ist es, weltweit das führende Betriebsökosystem für den automatisierten Einzelhandel zu sein und das Automaten-Business mit Innovation und Automatisation zu revolutionieren. 

www.invenda-group.com