Doks Innovation

Interview mit Doks Innovation

Folge 2:
Mobilität

Wie verändert Dein Produkt die Mobilität
wie wir sie kennen?

Wenn man Mobilität als etwas versteht, was hauptsächlich in zwei Dimensionen statt findet und damit am Boden, dann sind Flugroboter tatsächlich der Schritt in die dritte Dimension in der Industrie. Grenzen, wie wir sie durch bestehende Infrastruktur kennen, gibt es so nicht mehr, Restriktionen müssen neu definiert werden. Das setzt alle, Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Legislative, Exekutive und Judikative vor völlig neue Herausforderungen. Unsere drei Lösungen sind hier in unterschiedlicher Ausprägung Teil eines Mobilitätstrends im Luftraum G – oder erobern Bereiche in Innenräumen, die heute völlig „flugfrei“ sind.

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Das passende Meetup

++++ MeetUp #2: Smart Cities and the challenges of last mile delivery ++++

Topic: Smart Cities and the challenges of last miles delivery. Drones? E-Bikes? Autonomous driving systems? What are solutions for last miles delivery? We are looking forward to our panel discussion round with StartUps:
Beres Seelbach – CEO – ONO – https://onomotion.com/
Benjamin Federmann – CEO – Docs Innovation
https://www.doks-innovation.com
Expert:   Dr. Thomas Letz – Senatskanzlei Smart Cities
Moderation: Prof. Dr. Volker Wittpahl –
Managing Director at Institute for Innovation and Technology(iit) https://www.iit-berlin.de

Welches und wie löst eure Technologie ein Problem?

Wir helfen an allen Stellen an denen es um das Thema Bestandserfassung und Inventuren in die Logistik oder Industrie geht. Dabei automatisieren wir bis dato manuelle Prozesse und schaffen die Grundlage für einen Digitalen Zwilling. Das wiederum schafft Transparenz, entlastet Personal und ist die Grundlage für eine deutliche Aufwandsreduzierung.

Was ist Eure nächste Herausforderung?

Die derzeit laufende Einführung der Nullserie mit den ersten Pilotkunden fordert uns als Team, schafft aber auch neue Aufgaben im Aftersalesservice.

Was braucht ihr für den nächsten großen Schritt?

Tatsächlich die alten Bekannten: frisches Geld und weitere tolle Mitarbeiter in der Entwicklung, im Vertrieb und Produktmanagement.

Was ist Deine Motivation?

Gestalten zu können. Bei allen „Zwängen“, die das Unternehmerdasein mit sich bringt; die Chance, mit Hilfe toller Investoren etwas aufzubauen und jeden Tag gestalten zu können, ist die größte Motivation.

Wie seid ihr von der Idee zum Prototypen/fertigen Produkt gekommen?

Basis war ein großes Forschungsprojekt. Während dieses Projekts hat sich ein Kernteam gefunden, welches den Markt sowie Chancen und Risiken nüchtern bewertet und auf Basis dieser Bewertung den Schritt gewagt hat, aus dem Grundgedanken des Projekts eine deutlich weiter entwickelte Produktstrategie zu entwickeln. Angereicht worden ist dieses „Kernprodukt“ inventAIRy® mit weiteren, artverwandten Lösungen, die dann wiederum Grundlage für die Unternehmensgründung und die erfolgreiche erste Finanzierungsrunde im Dezember 2017 gewesen sind.

Was sind die Stärken deiner Teammitglieder?

Eigene Lösungen zu finden, Steine aus dem Weg zu räumen, sich selbst fit und konzentriert zu halten, miteinander zu sprechen – die Latte ist lang und nicht alles, was ein gutes Team auszeichnet, ist selbstverständlich.

Wo steht ihr aktuell in der Entwicklung?

Die Nullserie ist in Produktion, einige Dinge werden am lebenden Objekt angepasst und optimiert, wir sind jedoch auf einem sehr guten Weg.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen euch?

Wir sind verteilt auf verschiedene Standorte, da ist Kommunikation alles. Wir haben in den vergangenen sechs Monaten intensiv gelernt, wer wie viel Austausch benötigt und so einen Weg gefunden, der kollaboratives Arbeiten, offene Kritik und rasche Anpassungen der Taktik möglich macht. Strategische Themen werden in einer Project-Task-Force vorbereitet und dann mit allen abgestimmt.

Wie stellt ihr sicher, dass ihr Euer Etappenziel erreicht?

Neben Scrum bildet ein straffer Projektplan die Basis dafür. Dieser wird mehrfach wöchentlich optimiert und täglich in Stand-ups besprochen.

MeetUp #2: Smart Cities and the challenge of last miles delivery

Wie sehen Transportlösungen der letzten/ersten Meile in Smart Cities aus?

Ich erwarte eine Mischung aus bodengebundenen Fahrzeugen auf Basis von manuell betriebenen Systemen, verschiedene Formen elektronisch angetriebener Systeme am Boden und luftgebundener Systeme, wo es sinnvoll ist. Grundsätzlich halte ich den Individualverkehr auf Basis klassischer Automobile für überholt und erwarte deutlich smartere Variante, die kollaborativ Mobilitätsdienstleistungen anbieten. Der Hardwarefokus wird verschwinden, irgendwann werden wir und unsere Waren irgendwie transportiert, ganz unabhängig davon, ob uns das Transportvehikel gehört oder wir es eben einfach nur nutzen.  

Vielen Dank Benjamin Federmann für das Interview

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Innovation Docs ist im Motionlab.berlin

Über das MotionLab.Berlin

Das MotionLab.Berlin begleitet unter dem Begriff „Guided Prototyping” hardwarefokussierte StartUps und mittelständische Unternehmen von der Idee bis zur Serie ihrer Produkte. Büros, Werkstätten und Fertigungsanlagen für die Community befinden sich dazu einem einzigen Ort mitten in Berlin am Görlitzer Park auf über 4500qm und schaffen einen optimalen Raum für die wachsende Community. Die MakerGaragen ermöglichen das innovative und geschützte Arbeiten für StartUps. Gleichzeitig fördert der Open Makerspace den Wissenstransfer und animiert zum Austausch mit potenziellen Kunden und Partnern.
Das Lab ist eine Brutstätte für junge Unternehmen, die mit einer Idee beginnen und mit erfolgreichen Kleinserien herauswachsen. Entstanden ist ein wachsendes Ecosystem aus Freelancern, StartUps, Universitäten, Unternehmen und fertigenden Betrieben die die Mobilität gemeinsam verändern werden.

interessiert: motionlab.berlin