“Mobile First”, Augmented Reality und Algorithmen

Schwan Cosmetics identifiziert gemeinsam mit den Partnern Rocket Internet, Miss Sophie’s und Glossybox die neuen digitalen Beauty-Trends

Schwan Digital Studio, die Digital-Unit des Unternehmens Schwan Cosmetics, veranstaltete am ersten Juli-Wochenende einen BeautyThon in Berlin. Das Event war ein zweitägiger Hackathon, bei dem die Beauty- und Tech-Szene aufeinandertrafen, um gemeinsam digitale Lösungen für die Beauty-Konsumenten von morgen zu entwickeln. Aus den insgesamt knapp vierzig Teilnehmern ging das Team ANA als Sieger hervor. ANA hilft durch Gesichtserkennung und Datenanalyse Teenagern und jungen Erwachsenen dabei, ihren eigenen Stil zu finden. Des Weiteren zeigte sich, dass “Mobile First”, Augmented Reality und Algorithmen für personalisierte Produktvorschläge den Trend in der Beauty-Branche für zukünftige Innovationen bestimmen.

 

Gemeinsam mit Beauty-Bloggern, Startup-Interessierten und Techies begab sich Schwan Cosmetics auf die Suche nach neuen digitalen Geschäftsmodellen, um die Digitalisierung in der Beauty-Industrie voranzutreiben. Sieben Teams arbeiteten an ihren individuellen Beauty-Innovationen, die dem Lifestyle der immer digitaler werdenden Konsumenten gerecht werden sollten. Die Jury, bestehend aus Dr. Caren Genthner (CEO von Glossybox), Andre Huschek (Director Mobile Engineering bei Rocket Internet), Sophie Kühn (Gründern von Miss Sophie’s), Dr. Jörg Karas (CEO von Schwan Cosmetics) sowie Bernd Preuschoff (Vice President Digital Transformation von Schwan Cosmetics), ernannte das Team ANA mit einer App-Lösung zur Identifizierung des eigenen Stiles als Gewinner. 

 

 

 

Die App bietet jungen Nutzern bereits passende Influencer sowie Beauty- und Styling-Produkte an – Die Empfehlungen basieren auf den Verlinkungen zu favorisierten Brands in sozialen Netzwerken. ANA reagiert damit auf die steigende Zahl an Trends und Produkten, denen junge Nutzer auf digitalen Kanälen, unter anderem durch Influencer, ausgesetzt sind.Dr. Jörg Karas, Geschäftsführer von Schwan, zum Auswahlprozess: “Wir sind überwältigt vom Ideenreichtum und Gründerspirit, den die Teams bei den Pitches gezeigt haben. Die Ideen der Teilnehmer zeigen eindeutig, wohin die Reise geht. Nutzer werden über ihre mobilen Endgeräte mit Beauty-Marken in Kontakt treten. Augmented Reality und smarte Algorithmen helfen Herstellern dabei, Nutzer besser zu verstehen und das Auswahl- und Produkterlebnis enorm zu verbessern. Die Beauty-Branche braucht Startups, die sich nicht spannenden Gadgets, sondern ernsthaften Innovationen widmen.” Die Gewinner erhalten nun Unterstützung von Schwan Cosmetics, um die Idee gemeinschaftlich zu realisieren.

Im Jahr 2016 setzten Hersteller am deutschen Beautymarkt knapp 6,15 Milliarden Euro um. Besonders Jugendliche im Alter von 13 bis 19 Jahren kurbeln derzeit den Markt der dekorativen Kosmetik, wie Make-up & Co, an. Wie wiederum die JIM-Studie von 2016 zeigt, ist das Smartphone täglicher Begleiter der Jugendlichen, denn 99% geben an dieses täglich zu nutzen.