Interview Theo Xydas Juror, First Elimination Round „Machinery & Manufacturing“ CUBE TechFair.

Wie viele Startups hast du gesehen und wie viele davon waren interessant für euch? Gefiel Dir die Vorauswahl, die CUBE getrofffen hat?

In unserer Runde haben wir ungefähr 20 Startup-Pitches gesehen. Es waren zwar ein paar No-Shows dabei, allerdings hat uns das eine kleine Verschnaufpause geliefert. Es war ja eine ziemlich kurze Zeitspanne in denen die Teilnehmer ihre Startups vorgestellt haben. Ein paar waren sehr interessant, aber im Endeffekt hat es keines ins Finale geschafft.

 

How many startups did you see and how many of them were interesting for you? Did you like the pre-selection Cube made?

We saw around 20 startups in the round. There were a few no-shows, although this provided a welcome break given the short cycle time. A few were pretty interesting however none in our round made it to the final unfortunately.

Wie viele der Pitches waren gut präsentiert oder findest du, dass dem ein oder anderen ein Pitch-Coaching gut getan hätte? Hast du alle Konzepte hinter den Unternehmen verstanden?

Die meisten haben auf jeden Fall ihre Message erfolgreich rüber gebracht. Einige haben ihre Geschichte oder von dem eigentlichen Ausgangsproblem erzählt und dann im weiteren eine Lösung durch ihr Produkt angeboten. Es ist ein echter Balanceakt genug ins Detail zu gehen um die Chance aufzudecken, die ein Produkt auf einem zukünftigen Markt haben könnte. Ich denke, dass ich alles in allem den Großteil verstanden habe, wenn ich auch ein paar Details verpasst habe.

How many of the pitches were well presented or do you think some of the startups would need a pitch-coaching? Did you understand all of the concepts?

Certainly many were successful in getting their message across. Some provided a story or problem and then linked to the product, others described the product first and then described the problem it solved. It can be a tough balancing act to provide sufficient detail on the product as well as the market/future opportunity. So in summary I understood most, but missed a couple.

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Jurybewertung während eines Events und den Pitches die du tagtäglich im Büro siehst?

Ja, natürlich. In den Pitches, die wir tagtäglich sehen haben wir mehr Zeit das Produkt zu verstehen und uns Gedanken über mögliche Zusatzmärkte oder Netzwerkeffekte zu machen. Es ist auch mehr ein Gespräch, also interaktiv. Wenn man in einem Stage-pitch gleich am Anfang einen der Key-points verpasst, können die nächsten 2 Minuten sehr nutzlos sein.

Is there a difference between judging startups on a competition and analysing pitches you get in your daily business?

 
Of course, with a pitch you have more time to understand the product and also the second order considerations like network effects and adjacent markets. Also in a face-to-face pitch it is a little more interactive and you can stay on the same path – in a stage pitch if you miss a key point in the first 30 seconds the next 2.5 minutes can be pretty unhelpful.

Gibt es einen Tipp den du gerne mit Gründern teilen würdest, die gerade einen 3-Minuten-Stage-Pitch vorbereiten? Irgendetwas, das sie auf jeden Fall erwähnen sollten?

Es kann sehr viel schwieriger sein, einen kurzen Pitch vorzubereiten. Hilfreich ist es sich bereits kurze Antworten auf die Fragen: Was? Wie? Warum? Wann? (oder auch: warum jetzt?) bereit zu legen und dann darauf aufzubauen indem man auf jeden Fall 2-3 der wichtigsten Punkte abdeckt. Das ganze in eine Geschichte zu verpacken und visuell zu unterstreichen ist auch immer hilfreich.

 

Is there any hack you would like to share with founders that are in the situation of having to prepare a 3-min pitch on stage? Anything that the should mention 

It can be harder to structure a shorter pitch compared to a longer one. It can be useful to come up with short answers around basic questions of what? how? why? who? when (i.e. why now)? and then make sure the pitch covers the 2 or 3 most important points. Framing as a story or something visual is also helpful.

Hast du dich darauf vorbereitet Teil der CUBE Jury zu sein? Wusstest du bereits vorab welche Startups du sehen würdest?

Nein, wir wussten vorher nicht welche Startups präsentieren werden. Es war also eine Überraschung. 

Did you prepare for being part of the jury at CUBE Tech Fair? Did you know in advance which startups will be on your side?

No, we didn’t know which startups were presenting in advance so it was a surprise on the day.

Wie hat es sich angefühlt 1.000.000 € an eines der Startups zu vergeben? Oder ist das etwas, an das du gewöhnt bist?

Glücklicherweise, waren wir nicht diejenigen, die nur 1 Startup aussuchen mussten. Ansonsten wäre es sicher stressiger gewesen. Es ist auf jeden Fall leichter eine Million an ein Startup zu vergeben, wenn man im Hinterkopf weiß, dass Investoren in 2 Jahren nicht danach fragen werden!

How does it feel to be responsible for giving away 1.000.000 €? Or is that something you are used to?

 
Luckily we didn’t have to select only 1 startup otherwise it may have been a little more stressful. But giving away $1m is easier when you know your investors won’t ask about it 2 years down the track.

Theo is an Associate with Target Global and based in Berlin. He has worked on Target Global’s investments in Wefox (formerly Finance Fox), VATBox and LemonCat.  He comes from an investment banking background, having worked for Macquarie Capital and RBC Capital Markets, both based in Sydney. Prior to joining Target Global Theo undertook an MBA at London Business School, during which he worked with Transferwise, peer-to-peer car insurance startup Guevara, and New York-based VC fund Pereg Ventures.
 
Theo ist Associate im Berliner HQ von Target Global. Er hat unter anderem an den Investitionen in Wefox (ehemals Finance Fox), VATBox und LemonCat gearbeitet. Anfangs war er im Investment Banking tätig, nachdem er für Macquarie Capital und RBC Capital Markets gearbeitet hat, die beide in Sydney ansässig sind. Vor seiner Zeit bei Target Global, schloss Theo seinen MBA an der London Business School ab, und arbeitete bei Transferwise, dem Peer-to-Peer-Kfz-Versicherungs Startup Guevara und dem New Yorker VC Fonds Pereg Ventures.