Das Virus ist überall, wenn es nach der Politik geht. Die Regierung, nicht nur in Deutschland, hat die Wirtschaft teilweise aus Schutzmaßnahmen gegen die Wand gefahren. Staatshilfen wurden groß propagandiert, konnten vielen aber nicht wirklich helfen. Zahlreiche Branchen liegen am Boden. Es erscheint derzeit eher unwahrscheinlich, dass politische Hilfsmaßnahmen erfolgen, um Pleiten zu verhindern. Diese erschreckende Situation ist auf der einen Seite ein Horror für die Betroffenen, bietet aber auch Chancen für Menschen, die in die Selbstständigkeit wechseln wollen. Die meisten Clubbetreiber zum Beispiel sind kurz vor der Pleite und müssen verkaufen. Viele Einzelhändler sind ebenfalls betroffen und leiden unter Krediten, die zwar meistens gestundet wurden, aber dennoch abbezahlt wurden. Die weiterhin bestehende Maskenpflicht gefährdet den Umsatz und letztlich den Erfolg vieler Ladengeschäfte.

Jetzt Unternehmer werden?

Was makaber klingt, ist einfach die Chance für viele neue Unternehmer. Die Clubbetreiber, denen das Hals bis zum Wasser steht, haben ohnehin keine Möglichkeiten mehr und suchen bereits einen Käufer. Die Kaufpreise sind natürlich so niedrig, wie nie zuvor. Das gilt für alle betroffenen Branchen.

Wer ohnehin plante, sich selbstständig zu machen, sollte also überlegen in diesen Branchen günstig einzusteigen. Die Corona Maßnahmen werden mit Sicherheit noch eine Zeitlang anhalten und das Gesellschaftsbild massiv bestimmen. Dennoch steigt der Druck in der Bevölkerung, diese Maßnahmen zu beenden. Wer nun in den geplagten Branchen einsteigt, braucht letztlich nur kleine Investitionen um in bestehende Betriebe einzusteigen. Das kann auch, wie oben bereits abgesprochen, ein Club sein. Diese werden sicherlich noch eine Weile geschlossen bleiben, die Nachfrage aber nach Unterhaltung wird nach Corona wieder deutlich boomen und auf Dauer lassen sich die Massen nicht einsperren. Historisch gesehen gab es seit dem zweiten Weltkrieg und der Ölkrise keine bessere Chance, um mit wenig Geld in bestehende Projekte und Unternehmen einsteigen zu können. 

Fremdkapital?

Natürlich nutzen die meisten Unternehmer Fremdkapital für neue Projekte. Finanziert wird das meistens über Banken. Alternativ bieten sich häufig auch Crowdfunding-Plattformen an, wo Scharm-Kapital eingesammelt werden kann. Die Banken sind derzeit sicherlich sehr vorsichtig bei der Kreditvergabe geworden. Besonders dann, wenn die Branche noch von den Zwangsmaßnahmen betroffen ist. Aber auch hier zeigt sich anhand einiger Beispiel in den letzten Wochen, das sich viele Kreditinstitute aufgeschlossen zeigen. Natürlich müssen die Voraussetzungen stimmen, wenn es um Kredite geht, mit denen jemand Unternehmer werden möchte.

Grundvoraussetzung ist zunächst ein Businessplan, wobei der Textteil mit dem Zahlenteil identisch sein muss. Auf der anderen Seite muss der Gründer selbst mit seiner Idee und seinem Lebenslauf überzeugen können. Entsprechendes Wissen ist also unerlässlich, um Fremdkapital erhalten zu können. Auch die Bonität muss stimmen. Gibt es negative Einträge in der Schufa, kann das einer Kreditaufnahme ebenso im Wege stehen. Solche Punkte sollten also bereits im Vorfeld geklärt und erledigt werden. Ansonsten bietet der Markt nun nach Corona erhebliche Chancen für Unternehmer, die mit frischem Kapital in bestehende Unternehmen einsteigen wollen. So schnell wird eine solche Chance nicht wiederkommen.

Ein Gastbeitrag von Daniel