Microsoft Accelerator Serie (7) Crate.io

Microsoft Accelerator Serie (7) Crate.io

Fragen an das Startup

01 Stellt Euch doch bitte einmal vor

Hallo von Crate.io

Wir sind die Entwickler von CrateDB, einer neuen Open Source SQL-Datenbank für Machine Data. Crate.io wurde 2013 in Berlin und Dornbirn (Österreich) von unserem CEO Christian Lutz und CTO Jodok Batlogg gegründet. Heute sind wir 25 „Craties” weltweit und haben auch Büros in den USA und UK, um unsere Expansion außerhalb Europas voranzutreiben. Diejenigen, die sich mit Software-Entwicklung auskennen, wissen, wie schwierig es werden kann, große Datenmengen zu managen. Das trifft insbesondere für die Machine Data-/ Industrie 4.0-Systeme zu. Man muss riesige Mengen an multiplen Daten-Streams verarbeiten und gleichzeitig in Echtzeit analysieren, damit Fabriken effizient arbeiten, Fahrzeuge auf der richtigen Route unterwegs sind, IT-Systeme gesichert sind oder Gebäude keine Energie verschwenden.

CrateDB bietet eine einfache und kostengünstige Lösung, um Daten in Echtzeit zu managen und zu skalieren. CrateDB ist eine Structured Query Language Datenbank (SQL), die von jedem einfach zu benutzen und auf einem NoSQL Technologie-Stack aufgebaut ist. Dies ermöglicht ein einfaches Skalieren und Handhaben komplexer, dynamischer Datenstrukturen. CrateDB kombiniert als erstes Datenbankmanagementsystem Standard SQL mit den Vorteilen von NoSQL-Technologien.

02 Wie kam es zu der Idee des Startups?  

Vor der Gründung von Crate.io war Jodok CTO von StudiVZ, der damals größten Website Europas und weit verbreiteten Social Network in Deutschland. Wie viele andere Web-Scale Systeme hat StudiVZ verschiedene spezialisierte Datenbanken genutzt, um die verschiedenen Datentypen zu unterstützen (z.B. MySQL für tabellarische Daten und Elasticsearch für Volltextsuche). Im Laufe der Zeit wuchs der Cluster auf über 1.000 Nodes an. Die Lösung wurde ineffizient und kostspielig: Es wurde zusätzlicher Speicher benötigt, verursachte Integrationskosten und vervielfachte die datenbankbezogenen Probleme durch die Anwendung verschiedener Datenbanken.

Jodok erkannte den Bedarf einer neuen Art von Datenbank, welche eine breitere Vielfalt von Use Cases zulässt und durch einfache Skalierung effizientes Wachstum ermöglicht. Daraufhin hat er zusammen mit ein paar seiner Kollegen ein Open Source-Projekt gestartet – so wurde CrateDB geboren. Das Team hat eine verteilte SQL-Engine entwickelt, die auch Teile aus anderen Open Source-Projekten wie Presto, Lucene, Elasticsearch und Netty verwendet. So konnten sie die Entwicklung beschleunigen und die Vision einer völlig neuen, hochskalierbaren SQL-Datenbank umsetzen. Im Herbst 2013 ist dann Christian Lutz mit umfangreicher CEO-Erfahrung im Aufbau von Enterprise Software Firmen zu unserem Team gestoßen und wir haben Crate.io als Firma gegründet.

03 Was erhofft Ihr Euch durch die Teilnahme am Microsoft Accelerator Programm?

CrateDB als „Managed Cloud-Datenbank“ auf Azure anzubieten, ist ein wichtiger Schritt für unsere nächste Wachstumsphase. Viele unserer Kunden möchten Azure einsetzen – und wir möchten ein Top-Datenbank-Anbieter in diesem Eco-System sein, damit unsere Dienstleistung in dieser Cloud wachsen kann. Das Microsoft Accelerator Programm bietet uns hier eine großartige und wertvolle Möglichkeit mit verschiedenen Teams innerhalb Microsoft zu arbeiten und einen Azure-basierten CrateDB Cloud Service aufzubauen. Der Accelerator hilft uns dabei, die Produkteinführungszeit zu reduzieren und ermöglicht uns, hochwertige Kundenerfahrungen zu sammeln und unsere Cloud Geschäfte auszubauen.  Wir sehen das Customer Access Programm auch als Möglichkeit, neue Aufträge zu gewinnen und hoffentlich auch Kunden von On-Premises-Lösungen in die Cloud zu führen.

04 Bitte vervollständigt den Satz: In 3 Jahren sind wir…

… stark gewachsen und haben immer noch Spaß an der Disruption des Machinen-Data-Marktes, weil der explosiv wächst und sich letztlich alle Unternehmen dieser Herausforderung stellen müssen. Wir sind weiterhin von unseren Kunden und deren Use Cases begeistert, von den kreativen und genialen Arten, wie sie Daten und CrateDB verwenden, um Gesellschaft und Wirtschaft zu verändern. Wir sind dankbar, dass wir mit unserem Werkzeug helfen können und ein wichtiger Bestandteil für das Wachstum unserer Kunden sind.

Fragen an den Accelerator

Associate Philipp Limburg

05 Warum habt ihr Euch für Crate.io als Accelerator Teilnehmer entschieden?

Crate.io kommt mit einem der erfahrensten Tech-Gründerteams in Europa zu uns – und gleichzeitig auch einem super sympathischen. Das besondere an ihrem Produkt ist, dass es die einzige Datenbank-Lösung ist, die Machine Data und IoT Data Requirements so erfolgreich in einer Lösung adressiert. Wir sehen deshalb in Crate.io ein großes Potenzial als Microsoft Cloud Enabler.

06 Was sind die nächsten Schritte /Programmablauf in den nächsten Wochen?

Letzte Woche hat uns das Startup auf der Deutschen Partnerkonferenz 2017 begleitet – Jetzt geht es darum, Crate.io als Microsoft Partner aufzugleisen und an potenziellen gemeinsamen Kunden zu arbeiten. 

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Über den Microsoft Accelerator

Im Rahmen des viermonatigen Programms ermöglicht Microsoft den Teilnehmer Zugang zum weltweiten Netzwerk aus Kunden und Partnern sowie zu moderner Technologie wie künstlicher Intelligenz, Machine Learning und Mixed Reality – ohne Anteile zu nehmen. Zusätzlich erhalten die Startups eine Gutschrift in Höhe von 500.000 USD für die Microsoft Azure Cloud Services. Die aktuelle Accelerator-Klasse aus zehn Tech-Startups in der Expansionsphase hat am 04. September 2017 begonnen. Weitere Informationen online, auf Twitter und Facebook.

Der Microsoft Accelerator ist eine internationale Initiative zur Förderung von Innovation und Unternehmergeist. Das vier- bis sechsmonatige Programm wird an insgesamt sieben Standorten weltweit angeboten: Bangalore, Peking, London, Seattle, Shanghai, Tel Aviv und Berlin. Das Alumni-Netzwerk umfasst mehr als 600 Startups. Darunter die Bezahlapp Cringle, die Datenplattform Affinio und die chinesische E-Learning-Plattform Tizi. Der Microsoft Accelerator zählt zu den führenden Corporate Startup-Programmen und fokussiert tech-orientierte Startups in der Expansionsphase aus ganz Europa.

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Stefan Kny

Stefan Kny kümmert sich um die Themen: Acceleratoren, Mobility und Food.

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