PM

Die erste Studie des Lehrstuhls METRO Chair of Innovation blickt hinter die Kulissen der Gastronomie und wartet mit neuen Erkenntnissen zum Technologieeinsatz der Gastronomiebranche in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien auf. Wie nutzen Restaurants digitale Lösungen – oder warum verzichten sie darauf, und wie sehen ihre Anforderungen aus? Und wieso lohnt es sich, die Digitalisierung einer noch sehr analog verhafteten Branche voranzutreiben? Jetzt gibt es Antworten darauf.

Was hat das Steak auf der Speisekarte mit Digitalisierung zu tun? Sehr viel mehr, als man denkt: dann nämlich, wenn sich der Wirt auf sein Kerngeschäft – etwa das Zubereiten und Servieren eines guten Steaks – konzentrieren kann, während ihm moderneste Technologien anfallende Aufgaben rund um seinen Betrieb erleichtern oder sogar abnehmen. Doch wollen sich Europas Restaurantbesitzer überhaupt von digitalen Lösungen helfen lassen? Wie setzen Gastronomen Tech- nologien bereits ein, welche Hürden gilt es zu überwinden, und welche Abläufe in Restaurants könnten digital verbessert werden?
Aufschluss bietet die neue Studie der METRO AG und der Schweizer Hotelfachschule Ecole hôtelière de Lausanne (EHL). Um die digitale Zukunft der Restaurantbranche zu erforschen, haben sich beide Seiten im Forschungslehrstuhl METRO Chair of Innovation zusammengetan.

„Um die Digitalisierung des Gastronomie-Sektors als nächsten großen Wandlungsprozess besser zu verstehen, haben wir in einer umfassenden Studie diesen Bereich erforscht. Technologische Mittel helfen unabhängigen Gastronomen, Kunden besser zu verstehen und noch besser auf sie einzugehen. Das Verständnis ist der Schlüssel – nicht nur für die Wissenschaft sondern auch für die Wirtschaft. Deswegen hat der METRO Chair of Innovation der Ecole hôtelière de Lausanne zu diesen Fragen geforscht, um die Entwicklungen zu analysieren und Zukunftsthemen und -trends abzuleiten“,

sagt Professorin Christine Demen Meier, die den Lehr- stuhl des METRO Chair of Innovation hält. 

Großer Spielraum für technologischen Support 

In der ersten Studie des Lehrstuhls wurden 2.746 unabhängige Gastronomen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien befragt. Das Resultat: 30 Prozent der Restaurants setzen bereits Technologien auf niedrigem Niveau ein, etwa für einfache Buchhaltungsaufgaben oder die Kommunikation über soziale Medien. 46 Prozent – also nahezu die Hälfte – sind aufgeschlossen gegenüber den Einsatz von Technologien, 15 Prozent der Befragten planen konkrete Investitionen. Was hält sie davon ab, in digitale Unterstützung zu investieren? Restaurantbetreiber der vier Länder begründen das vor allem mit zu hohen Kosten und fehlender Priorität. 

Mehr Erfolg für METRO-Kunden der Gastronomiebranche 

Warum sich die METRO AG stark für die europäische Restaurantbranche macht, erklärt Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro AG.

„Unser Ziel ist nicht weni- ger als die Digitalisierung der Gastronomie. Wir sind überzeugt davon, dass sich insbesondere für die kleinen und mittelgroßen Unternehmen erhebliche Chancen ergeben, um noch erfolgreicher zu werden. Wir sprechen hier von einer Anzahl von zwei Millionen Unternehmen in Europa, die 400 Milliarden Euro Außenumsatz erwirtschaften. Wenn wir helfen, langfristig zehn Prozent dieser Unternehmen zu digitalisieren, leisten wir bei der Transformation einen nicht unerheblichen Beitrag“,

sagt Olaf Koch. 

Sind ihre Kunden erfolgreich, profitiert auch die METRO AG. „Durch den Aufbau einer digitalen Kompetenz wollen wir uns noch stärker als leistungsfähiger und vertrauenswürdiger Partner in der Gastronomie verankern“,

so Koch. 

Vielzahl von Ideen für digitale Innovationen 

Schon heute gibt es eine große Anzahl von Entwicklungen, die Produktivität, Service und Wettbewerbsfähigkeit in der Gastronomie steigern, Kundenbeziehungen vertiefen können. Die METRO AG hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gastronomie- betrieben, also einer wesentliche Kundengruppe des B2B Unternehmens, bei der Digitalisierung als Partner zur Seite zu stehen. Dafür gründete das Großhandel- und Lebensmittelspezialist eine neue Geschäftseinheit und rief ein Accelerator- Programm ins Leben, das 2017 bereits zum dritten Mal Start-ups fördert. 

Die Geschäftseinheit HoReCa Digital verhilft innovativen Technologien zur Markt- reife, die die Geschäftsabläufe und Kundenbeziehungen von kleinen und mittelgroßen Hotels, Restaurants und Cateringbetrieben verbessern. Die passenden Innovationen fördert das Programm METRO Accelerator for Hospitality, indem es ausgewählte Start-ups aus aller Welt zum Erfolg führt. 

Die neue Studie – und die noch folgenden – sollen die Basis dafür legen, dieses Ziel möglichst schnell und gezielt umzusetzen. Damit sich die Restaurantbesitzer Europas in Zukunft noch besser auf das konzentrieren können, was wirklich wichtig für sie ist: ihr Kerngeschäft. 

METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015/16 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden. Mit seinen Vertriebsmarken METRO/MAKRO Cash & Carry und Real sowie Belieferungsservices und Digitalisierungsinitiativen setzt METRO die Standards von morgen: für Kundenfokussierung, digitale Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle. Mehr Informationen unter www.metroag.de. 

Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) is an ambassador for traditional Swiss hospitali- ty and has been a pioneer in hospitality education since 1893. It has created and in- spired a unique professional community of over 25,000 hospitality managers, united by the values and the legacy of EHL. EHL is a leading university that provides learning solutions for enthusiastic, talented and ambitious students from 114 different coun- tries. With undergraduate, graduate and certificate programs, EHL offers its students a range of on-campus and online education opportunities at different stages of their professional journey. 

EHL is regularly recognized as the best hotel management school in the world with the highest graduate employment rates in the industry. EHL is a member of EHL Holding SA, a Group dedicated to hospitality management education. For more information, please visit our website www.ehl.edu or follow us on twitter @EHLnews