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Berliner Gründer wollen mit Gemeinschaftswerkstätten durchstarten

Im Zeitalter von DIY und Upcycling fehlt es motivierten Hobbyheimwerkern, semiprofessionellen Schraubern und Bastlern oftmals an einem: einer Werkstatt. Wenn selbst Wohnraum in Städten immer mehr zur Mangelware wird, ist an ein eigenes kleines Studio, ein Atelier oder an einen Werkraum kaum zu denken. Diese Erfahrung musste auch IT-Techniker Anton Gentz machen, der sich seit Kindertagen in Eigenregie das Arbeiten mit Holz, Stahl und Elektrik angeeignet hat.” Schon von klein auf habe ich mich dafür begeistert, die Dinge lieber selber zu machen. Doch wenn die Projekte irgendwann größer werden als die eigenen vier Wände und man als arbeitender Mensch nur noch spät abends oder früh morgens dazu kommt, seine Arbeiten weiterzuführen, werden den Träumen und Vorstellungen plötzlich Grenzen gesetzt.” Seine Lösung: ToolTime. Zusammen mit dem Architekten Henri Praeger, Metaller Robert Richers und Medieninformatiker Thomas Moritz nahm das Projekt “Gemeinschaftswerkstatt” konkrete Züge an.

In einer großen Farbrikhalle in zentraler Lage sollen mithilfe von Überseecontainern 100 individuelle Werkstätten entstehen. Ein Container bietet je 14m2 Platz, den der Mieter seinen Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend einrichten kann. Zusätzlich soll ein Gerätepark Zugang zu professionellen Maschinen wie beispielsweise Plattensäge, Drehbank und Schweißgeräten gewährleisten. Nach einer Einführung ist es per Chipkarte möglich, diese Maschinen freizuschalten und zu nutzen, die Kosten dafür werden minutengenau berechnet. Ganz so wie man es vom Carsharing kennt.

Umgeben von Gleichgesinnten wird den Nutzern ein 24stündiger Zugang an sieben Tagen die Woche garantiert. Lärmemissionen spielen anders als in Wohngebieten hier keine Rolle, da sich die Halle im Gewerbegebiet in Hohenschönhausen an der Grenze zu Lichtenberg befindet. Das Gelände wird außerdem überwacht, sodass auch bei Nacht nicht die Gefahr besteht, wertvolle Arbeiten und Werkzeuge könnten gestohlen werden.

Besonders für den kostenintensiven Maschinenpark und die Anschaffung der Container benötigt das junge Team Starthilfe: Bis 31.07.2018 rufen die Gründer auf www.startnext.com/tooltime zum Crowdfunding auf, um ihren Traum und den vieler Kreativer endlich umsetzen zu können.

Weitere Informationen finden Sie auf www.tooltime.berlin oder auf facebook